Diebe am Infopunkt unterwegs


Bisher wurden wir von Vandalismus und Diebstahl weitgehend verschont. Nur zu Beginn der Bauphase 2013 waren Holzdiebe am Infopunkt unterwegs.

Kräutergarten – sehen – riechen - schmecken


Kräuter, die bereits in der römischen Küche Verwendung gefunden haben, kann man nun im Kräutergarten sehen, riechen und schmecken - jedoch nicht ernten.

Wetterfeste Verkleidung mit Eichenholz und der Kräutergarten - das sind weiterhin die Schwerpunkte der aktuellen Arbeiten.

Die Reparaturarbeiten am 6-Pfostenbau schreiten gut voran. Die Längsseite ist mittlerweile komplett fertig. Wenn der Giebel nun auch noch entsprechend bearbeitet wurde, kann es regnen, stürmen, hageln oder schneien - ganz egal. Das Eichenholz wird jeder Wetterlage trotzen.  Vom Rheinischen Landesmuseum Trier wurde bereits bei den Planungen die Möglichkeit vorgeschlagen, dass Gebäude komplett mit Holz zu errichten. Nun sind beide Varianten zu sehen. Nächsten Samstag wird der Giebel in Angriff genommen, d.h. zunächst wieder Ausbesserungsarbeiten am Lehm- und Kalkputz und danach die Holzarbeiten.

Nachdem alle wesentlichen Arbeiten am 6-Pfosten-Bau erledigt worden sind, stand in dieser Woche die Exedra im Mittelpunkt der Arbeiten. Ob es bis zum 14.09.2014 möglich sein wird, auch diese Baustelle abzuschließen, wird sich zeigen. Das Eifelwetter ist in diesem Jahr nicht gerade ein verlässlicher Partner und auch genügend Helfer sind wichtig. Aus diesem Grunde wird bei trockenem Wetter auch während der  Woche gearbeitet.

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Nachbau eines römischen Speichergebäudes

 

In der Nähe des Grabungsgeländes ist seit Anfang Mai 2013 die Nachbildung eines römischen Speichergebäudes (6-Pfostenbau) entstanden. In mehr als 2.500 Stunden ehrenamtlicher Arbeit haben Vereinsmitglieder und Freunde des AFD es geschafft, dieses Gebäude zu errichten.

Schauen Sie sich unser Bilderalbum an. In vielen Artikeln unter „Aktitäten 6-Pfostenbau“ sind chronologisch in Wort und Bild alle Arbeitsschritte dokumentiert, beginnend mit einer Aufnahme der Eichen im Duppacher Gemeindewald, dem Transport zum Infopunkt „Auf Bremscheid“, dem Einsatz des mobilen Sägewerks und von da an alle Arbeitseinsätze. Pfosten, Balken und Sparren beilen, Fundamente herstellen, Pfosten einsetzen, Balken und Sparren befestigen, mit Eiche-Dachschindeln das Dach decken, mit Haselruten die Wände flechten und mit Lehm verputzen. Sie können mit erleben, wie das Gebäude wächst und fertiggestellt wird. Eine spannende Geschichte die nach 1 ½-jähriger Bauzeit ihren Abschluss gefunden hat. Siehe hierzu auch einen Flyer mit Kurzinformationen zur Baumaßnahme.

Die offizielle Eröffnung des Infopunkts „Auf Bremscheid“ fand am Sonntag, 14.09.2014 statt. Im Gebäude findet der Besucher ausführliche Informationen zur Grabungsgeschichte, der römischen Geschichte und der Arbeit der Archäologen. Neben dem 6-Pfostenbau wurde eine Exedra (Sitzkreis) aus römischen Steinen errichtet. Ein Ort zum Verweilen und zum Entspannen. Oberhalb dieses Sitzkreises wacht der Greifenkopf und beobachtet das Geschehen.

Die Baumaßnahme ist über das Leader-Programm gefördert worden. Die Exedra und die Renovierung des Bauwagens wurden durch die Aktion „RWE Aktiv vor Ort“ unterstützt.

 

So finden Sie uns

Unser Info-Punkt liegt nicht an einer regulären Verkehrsstrasse, sondern „mitten im Gelände”. Ganz sicher finden Sie ihn, wenn Sie Ihr Navi mit folgenden Daten füttern: (Breitengrad - 50.26585587072053); (Längengrad - 6.577109098434448).

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